Sägezahnreifen

Diskutiere Sägezahnreifen im B6 Reifen, Felgen, Fahrwerk Forum im Bereich Passat B6 (Typ 3C / CC); Hallo, wir fahren einen 10.2006er 1,9tdi Variant Comfortline mit knapp 60.000km auf der Uhr. Auf dieses Forum gestossen bin ich als vor einer...
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noidem

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Hallo,

wir fahren einen 10.2006er 1,9tdi Variant Comfortline mit knapp 60.000km auf der Uhr. Auf dieses Forum gestossen bin ich als vor einer Woche mein Getriebe bei 130 km/h auf der Autobahn schlapp machte. Der 5-Gang sprang raus und das war es dann. Das Getriebe wurde anstandslos getauscht, hab mich aber hierher gegoogelt um mal nachzulesen ob es ähnliche Erfahrungen gibt.

Tja und nun hab ich ein neues Problem: "SÄGEZAHNRFEIFEN".

Ein Fahrgeräusch als ob die Räder eckig
laufen. Nun fährt mein Schwager einen Passat als Dienstwagen und er sagte mir, dass er momentan das gleiche Problem habe. Er zeigte mir wie man mit der Hand an der Reifeninnenfläche eine Berg- und Talbahn erfühlen kann.

Ich gleich zum Händler meines Vertrauens und mich erstmal dumm gestellt. Bei einer Probefahrt konnte der Werkstattmeister nicht herum zuzugeben, dass Geräusche vorhanden sind. Aber jetzt kommts:

Das ist für ihn normal und eigentlich auch noch sehr leise. ".... das Lenkrad wackelt ja noch nicht einmal...".
Seine Aussagen zusammengefasst:
- das ist ein Problem der Reifen
- die Autos werden zu schwer für die Reifen
- das Problem hat mittlerweile jeder Hersteller
- der Begriff Sägezahnreifen wird bald in aller Munde sein
- Garantietechnisch / Kulanztechnisch keine Change
- schreiben sie ruhig mal an VW, die Antwort kenn ich eh schon
- das Problem wird nicht vom Auto verursacht
- hinten kommt es eher
- neue Reifen hoch, vielleicht ein anderer Reifenhersteller, Problem beseitigt

Er erzählte auch noch was von Achsvermessung aber da stand mir schon ein bischen Wasser in den Augen. Ich zahle 30.000 Euro und bekomme ein Auto wo nach 60.000km das Getriebe schlapp macht und ich jetzt noch Sägezahnreifen habe die ich nie wollte........

Über das Getrieb bin ich ja hinweg, aber die Reifen machen mich ein bischen fertig.

Kennt hier irgendjemand auch dieses Problem und vorallem wie sollte ich es jetzt weiter angehen????
Ich danke euch schon mal.

Edit by kaschmidt: Titel und Betrag von den ganzen Säbelzähnen befreit und unnötige Beiträge gelöscht
 
08.08.2008
#1
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Gast

Hast du schon mal in So wird`s gemacht nachgelesen? Das könnte dir sicher helfen!
dieselmartin

dieselmartin

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Hatte ich auch, aber entgegen des TPL von VW vorne staerker.

Idee vom Haendler, vorne-hinten tauschen, neu wuchten - alles fuer umme

Ergebnis: verblüffend. Zuerst war alles noch viel schlimmer und lauter. Hat sich aber dann gegeben und wurde besser.

Klar, Menschen sind Gewohnheitstiere. Also hab ich mich entweder dran gewoehnt oder die Reifen haben sich wieder besser abgefahren.

Nach dem Tauschen war erst mal 1000 km am Stueck auf der Bahn (musste mal wohin) ...

Gruesse
m;

Edith: fahre 235/45 R 17 W 97 xl Conti Sportcontact 2 (Werksausstattung meines Sportline)
 
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noidem

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Also bei mir ist es vorne auch mehr als hinten. Der Meister fand dies halt auch recht komisch.
Eine Idee war die Reifen zu drehen, aber dies geht nicht, da die Laufrichtung vorgeschrieben ist.
Der Reifen selber ist ein:

MICHELIN Pilot PRIMACY 215/55 R16 97 W (ich würde mal denken Standartschuhwerk)

Die vorne nach hinten und hinten nach vorne Idee werde ich wohl am Montag umsetzen lassen (müssen)......


Ach ja, danke dass ihr mir meinen Fehler verzeiht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

:roll:
 
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zwei0

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Hallo,

was ist denn das für eine Aussage ???? : "man kann den Reifen nicht drehen , da laufricht.geb. "
Natürlich geht das , selber schon oft gemacht . Reifen abmontieren , umdrehen und wieder montieren,
so das die Laufrichtung für die linke und rechte Seite wieder passt . Geht auch bei Reifen die einen
unsymmetrischen Profilverlauf haben , sprich auf der Innenseite ein anderes Profilbild haben als auf
der Aussenseite . Die haben dann meist eine Bezeichnung mit " Outside " , auch hier ansich kein
Problem . Da ich auch dieses Problem habe/hatte ( V-Profil ) , sind meine Reifen dementsprechend
auch vertauscht worden und seit dem ist es deutlich besser . Ist halt immer auch eine Kostenfrage ,
abmontieren , montieren , auswuchten , da sind gleich mal ein paar Euro weg.

Grüße zwei0
 
dieselmartin

dieselmartin

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Hi zwei0

Du vermischst laufrichtungsgebunden (mit Pfeil) und (hm, wie heisst das andere ?) ich sag mal seitengebunden (Outside aufdruck).

Laufrichtungsgebundene darf man nicht drehen.
Seitengebundene auch nicht, die muss man aber drehen wenn man links-rechts wechselt.

m;
 
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noidem

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Hy,

war jetzt nochmal bei einem alteingesessenen Autoschrauber in unserem Ort. Das ist eine freie Werkstatt und er hat sich das Problem angeschaut.


Seiner Meinung nach wäre das ein Spurproblem bei den neuen Passatmodellen. Er wäre auch extra zu einem Lehrgang zum Spureinstellen für dieses Modell gewesen, da es im Bereich Radaufhängung etc. eine Neuerung (irgendwas mit doppelter Radaufhängung vorn) bei VW gibt, die wohl recht gut wäre, wenn die Spur halt exat eingestellt ist und sie sich nicht verstellen würde. Tja und das Einstellen ist wohl recht kompliziert und muss gewissenhaft vorgenommen werden.

Seine Rechnung:
verstellte Spur+alternder Reifen=Sägezahn

Er fand es auch sehr befremdent, dass nach dem Getriebewechsel keine Vermessung erfolgte, da dass Spurproblem wohl bei VW bekannt ist und man beim Getriebetausch auch Teile ab- und anbauen muss die zur "Spur" gehören.

Sein Tip, erstmal nur vorne (hinten ist es nur ein beginnender Sägezahn) neue Reifen rauf, Spur einstellen und das Problem wäre erledigt. Erledigt aber nur für die nächsten 40.000 bis 50.000 km. Dann den Wagen erneut vermessen lassen weil sich die Spur durchaus wieder verstellen könnte. Kosten für das Vermessen ca. 50 Euro für eine Stunde Arbeit.

Mit dieser Aussage werde ich wohl mal meine Fachwerkstatt konfrontieren....

Ach ja, mein Schwager ist fein raus. Er lässt sich bei seinem Auto auf Firmenkosten neue Reifen aufziehen und der Rest ist ihm egal. Aber als Privatmann, der sich eigentlich DAS Familienauto gekauft hat......
 
dieselmartin

dieselmartin

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Die Erklärungen deines Schraubermanns kann ich nicht nachvollziehen:

- Beim Getriebeausbau muss man nicht generell und zwanglaeufig die Spur einstellen. Wenn die Getriebewelle rausgehen, OHNE dass man die Radlagergehäuse lösen muss, ist das Einstellen unnötig.

- Auch hat der 3C KEINE Doppelquerlenker vorne. Meines Wissens hat der 3B diese, und auch arge Probleme damit -> Rückruf.

Gruesse
m;
 
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zwei0

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Hallo dieselmartin,

ich denke , ich habe da nichts vermischt/verwechselt . Vielleicht ist es unverständlich
rüber gekommen . Wie gesagt , ist es kein Problem den Reifen auf der Felge zu "drehen"
und dann auf der jeweilgen anderen Seite zu montieren , natürlich unter Berücksichtigung
der Laufrichtung . Somit ist z.b. der ehemals linke Reifen mit seiner Innenseite nun rechts
und die Innenseite ist jetzt die Aussenseite um damit dann ein gleichmäßiges Ablaufen
des Profils zu erzielen bzw. der Sägezahnbildung entgegen zu wirken . Das gleiche geht
natürlich auch bei Reifen mit der Bez. " OUTSIDE " , zumal hier die sog. Aussenseite sowieso
immer die OUTSIDE ist egal ob li. oder rechts . Ich habe das selbst schon oft genug praktiziert
und kann es nur jedem empfehlen der diese Probleme hat , wenn da nicht die zum Teil hohen
Montagekosten wären . Ich kenne auch keinen Reifenhersteller der li. und re. Reifen produziert,
wozu auch . Bei der Montage werden die einfach auf die jeweilige richtige Seite gedreht und
montiert , fertig . Ich hoffe , es war verständlich genug mit dem " drehen " :wink: :)


Grüße zwei0
 
T

TX116

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Da kannst'e drehen und wenden wie du willst. Es liegt an der Spur, die bei unserem schon ab werk auf halb acht stand. Vorher Spur checken lassen und dann zu :D . Bei uns haben sie es dann anstandslos eingestell. Und festgestellt habe ich es nur beim umziehen der Reifen von hinten nach vorne.
 
M

metalhead

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Alle 4 Reifen innen abgefahren

So habs jetzt auch
habe aber höchstens eine Laufleistung von 20000 km auf den sommer reifen

habe 18 Zoll Conti Sportcontact 235/40 95y drauf

und mein freundlicher wesi auch nicht genau was das sein könnte
wobei vorne die stärker abgefahren sind als hinten

das auto ist noch keine 2 Jahre alt, ist ja echt super
 
dieselmartin

dieselmartin

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Metal

vorne wird gelenkt, gebremst und angetrieben. Das meiste davon wird hinten NICHT gemacht.
Daher ist vorne mehr Verschliess ganz klar.

Sägezahn ... naja, das scheinen viele zu haben. Meine Contis, die Michelin meiner Schwester (beides 3C Variant mit verschiedene TDIs).

Bei mir brachte vorne-hinten-Tauschen einen Erfolg.

Der Händler hat ne TPL dazu.

m;
 
Schrambo

Schrambo

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Will auch mal meinen Senf abgeben zum Punkto Abnutzung....

Hatte bis zum 5.5. einen Passat 2.0 TDI 125 kw, war da knappe 2 Jahre alt. Hatte immernoch den ersten Reifensatz von Werk aus drauf, Pirelli 235er. Habe mit diesen Sommerreifen 41000 km zurückgelegt...
Damit sie sich gleichmässig abfahren habe ich aber auch immer alle ca. 10000 km Vorder- und Hinterachse durchgetauscht...

Ab Freitag bekomm ich wieder einen "neuen" gebrauchten, auch 235er 17 Zoll. Hoffe mal, das da die Conti's drauf sind, aber wechseln alle 10000 km würde ich immer wieder machen. Wurde mir mal von einem Werkstattmensch empfohlen...

Gruß
Markus
 
M

Mackson

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Ich habe das Problem auch. Fahre P Zero Nero 235er 18". Im Frühjahr hatte ich VA und HA getauscht = unglaubliche Geräusche. Gut, die nun vorderen Reifen waren eh nicht mehr dolle. Vor zwei Wochen habe ich neue aufgezogen. Nun ist das "Sägezahngeräusch" hinten hörbar. Es ist zwar leiser und nur zwischen 20 und 60 km/h, aber eben vorhanden. Bringt es jetzt etwas die neuen Reifen der VA nach hinten zu tun. Die jetzige HA ist mit knapp 7mm Profil nicht wirklich aquaplaninggefährlich. Oder habe ich dann das Geräusch vorn?
 
S

schuster5000

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Das Sägezahnproblem ist bei Passat schon alt, hatten auch schon B4.
Gibt nur eine Lösung, Reifen deren Profil nicht nach aussen offen ist.
Die Reifen müssen aussen umlaufend einen nicht durchtennten Steg aufweisen,
dann kann sich kein Sägezahn bilden. ;)
 
M

Mackson

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Clever und hilfreich wäre es gewesen, gleich mal ein paar Reifentypen aufzuzählen, wo das Sägezahnproblem definitiv nicht auftritt. Meine Rechercher hat in der Zwischenzeit etwas anderes ergeben...
 
Z

zwei0

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Hallo,

ganz ausschließen kann man es bei keinem Reifen (Profilart) , die Tendenz/Neigung bei sog. V-Profil ist auf jeden Fall um
einiges höher als bei anderen Profilarten , wobei es von der Sorte/Hersteller garnicht mehr allzuviele gibt .

Grüße zwei0
 
Blackbeast

Blackbeast

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und es hängt auch viel von Stoßdämpfern und Reifendruck ab
 
L

le_passi_3c

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So Jungs, da ich seit dem Wechsel von Winter auf Sommerreifen mit zunehmender Stärke auch dieses Sägezahnproblem zur Kenntnis nehmen muß würde ich gerne ein zwei Worte dazu verlieren. Egal ob es ein Fehler des Fahrzeugs oder der Reifen ist. Es ist keinem Kunden zuzumuten aller 10Tkm die Räder achsweise oder seitenweise tauschen zu lassen. Bei einer Fahrleistung von 40Tkm bei mir im Jahr wäre das ja mindestens zweimal bei den Sommerreifen der Fall, geschätzt rund 100 € für ein Problem für das angeblich niemand kann. Das kuriose ist bei mir zumindest, dass ich bei meinen Winterreifen das Problem nicht hatte/habe. Besitze meinen 2.0TDI DSG Variant Highline nun seit Oktober 09 und bin ihn damals auf den Sommerreifen probegefahren. Da hatte ich von Sägezahn nichts gehört/gefühlt, wie auch immer. Dann habe ich beim Kauf gleich die Winterräder montieren lassen....auch nichts. Dann vor ca. 6 Wochen die Sommerräder drauf und von Tag zu Tag wurde es lauter im Wagen, gerade bei Kurvenfahrt dachte ich zunächst an Radlager. Also Fzg. auf die Bühne, alles gecheckt. Nichts gefunden. Dabei gleich die Räder nochmal gewuchtet. Alles bestens, bis auf.........SÄGEZAHN bei allen vieren auf der Innenseite. Gestern dann Stoßdämpfertest machen lassen, drei Messungen, da diese "Rüttelplatten" nicht immer sonderlich genau sind. Alles bestens, Wirkung VA 77 und 77% HA 71 und 72% Durchschnittswerte der drei Messungen. Vollkommen im Bereich des Normalen, laut Aussage Werkstattmeister. Demzufolge sind Stoßdämpfer tippitoppi, wenn sie mind. 60% Wirkung aufweisen und der achsweise Unterschied max. 5% ist. Da ich aber sowieso vorhabe den Wagen ein Stückchen dem Erdboden gleich zu machen.........ähm, tieferzulegen, damit dieses schwammige gefahre endlich mal aufhört und schlußendlcih ein paar schöne 18 zöller drauf sollen wollte ich vorher zumindest alles abklären. Eine Achsvermessung folgt noch, kann Euch ja dann mal das Ergebnis mitteilen. Hat noch wer andere Hinweise woran, ausser an den Reifen selbst (Pirelli P7) es liegen kann? Habe beim durchstöbern bemerkt, dass es hier fast ausschließlich Markenreifen sind, die das betrifft. Ist eigentlich auch traurig. Andere Sache noch. Die mich wieder zum Thema Rad Stoßdämpfer führt. Laut Aussage Werkstattmeister ist es nicht nur bei VW so, dass für die Stoßdämpfer die Räder zu "schwer" sind. Das heißt, leichte unebenheiten, oder kurze Schläge (Gullideckel o.ä.) sorgen dafür, dass das Rad angehoben wird. Ist nun der Stoßdämpfer nicht mehr bei 100% kann es sein, dass er für das "kurze Stück" keine Wirkung zeigt und erst später (bei weiterem Einfedern) anfangen würde zu dämpfen. Dadurch "springt" das Rad aufgrund seines Gewichtes auf und ab ohne gedämpft zu werden, das verursacht wie bei einem komplett defekten Stoßdämpfer halt eben auch den Sägezahn. Wie gesagt, nur ne Theorie. Er hat mir für mein Tieferlegungsvorhaben die Stoßdämpfer B6 von Bilstein empfohlen, oder eben direkt ein Komplettfahrwerk. Würde auch gerne noch wissen, was bei Euch inzwischen an Maßnahmen Wirkung gegen den Sägezahn gezeigt hat.

Grüße, der Chris
 
Thema:

Sägezahnreifen

Schlagworte

passat 3bg laufgeräusch sägezahn reifen empfehlung 15

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sägezahn reifen umdrehen

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