Klarer Unfallschaden, aber Polizei sagt "kann nicht sei

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matze199

matze199

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Hallo zusammen,

heute (im Urlaub) hats mal wieder jemand nötig gehabt eine Schramme in mein Auto zu fahren.

Ich stand auf einem Parkplatz, saß im Wagen als der ältere Fahrer eines Peugeot 407 neben mir viel
zu stark einlenkte und die Stoßstange hinten links, seitlich verkratzt hat.
Die hinzugerufene Polizei hat die Höhe der
Schramme gemessen und mit dem Verursacher verglichen und sagt, dass es nicht passen kann, obwohl da vorher definitiv nix war.
Das Problem ist die Plastikschutzleiste vom Peugeot 407, die ein Berühren des Fahrzeuges in einer Höhe von 60 cm (da ist die Schramme) angeblich völlig ausschließt.
An der verkratzen Stelle haftet aber noch das Gummi von dieser Plastikleiste und blaue (das war die farbe) Lackspuren von dem Peugeot.
Wird ein Gutachter da wohl feststellen, dass der Schaden nur von dem Fahrzeug kommen kann?
Gibt so eine dicke Plastikleiste vielleicht nach, sodass der darüber liegende Lack an mein Fahrzeug kommen kann?
Hat der Peugeot so etwas wie eine Niveauregulierung, wodurch der Wagen hätte höher sein können? Oder kann der Wagen allein durch das einlenken und Gasgeben (rückwärts) höher sein als im Stand?

Einen Zeugen gab es auch noch, nur die polizei mit ihren Messungen ist das Problem, weil die nicht so passen, wie es eigentlich war.

Danke für Hilfe
 
27.12.2006
#1
A

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Gast

Hast du schon mal in So wird`s gemacht nachgelesen? Das könnte dir sicher helfen!
M

Murdock

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Was die Polizei so alles erzählt, kannst Du weitestgehend unter Ulk verbuchen. Nimm sie für den Vorgang nicht so wichtig, wie sie genommen werden wollen. Beim Unfall meiner Frau haben die vom Unfallort ein Skizze angefertigt mit Meßwerten der Abstände über die sich Anwalt köstlich amüsiert hat, weil der Golf 3 meiner Frau 10 m lang hätte sein müssen.

Fazit: Sichere Zeugen und Beweise und gehe zu einem Anwalt. Bei klarer Schuldfrage und genügend hoher Schadenshöhe zahlt das die gegnerische Versicherung. Gutachter werden zur Not klären, was passiert ist. Die Polizei ist in keinem Fall qualifiziert genug, da was festzustellen.

Viele Teile an Fahrzeugen sind aus flexiblem Kuststoff, der sich drücken läßt. Da ist einiges möglich!

Grüße,
Heiko
 
KorK

KorK

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Wenn an deinem Auto ja selbst noch Lackreste vom dem 407er sind dann ist das ja mehr als eindeutig! Auf die Bullen kannste eh pfeifen, das sind nämlich selber welche! (also die meisten jedenfalls)
Wie der Murdock schon gesagt hat, sind Zeugen das eindeutige Mittel zum Zweck (allerdeings leider auch wenn sie was falsches aussagen...).
 
H

hddiesel

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Hallo matze199,

die Polizei hat berücksichtigt, dass du im Wagen gessen bist und dein PKW beim Unfall eventuell etwas weiter nach Unten gedrückt wurde.

Hatte einmal ein Fall als Zeuge, ein BMW war mit 2 Rädern auf einem hohen Randstein geparkt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war es schon Dunkel.
Neben mir Parkte ein PKW aus dem Parkplatz, welcher sich auf der anderen Straßenseite als der geparkte BMW befand Rückwärts aus und traf den BMW im spitzen Winkel vorne Links.
Der Unfallverursacher fuhr nach vorne und Parkte einige Meter vor dem beschädigten BMW, an einer Einfahrt auf dem Gehweg und lief einige Meter zum BMW zurück.
Lampenscherben lagen auf der Straße, der Kotflügel war eingedrückt und die Mortorhaupe auf der Oberseite eingedrückt und verkratzt.
Anschließend fuhr der Unfallverursacher einfach weg, scheinbar hatte er nicht bemerkt, dass er von meiner Familie bei seiner Tat beobachtet wurde.
Ich ging in das Lokal, vor dem der BMW geparkt war und lies den BMW Fahrer ausrufen, welcher sich sofort bei mir meldete.

Ich erklärte ihm den Vorfall und gab ihm die Autonummer und PKW Type und Farbe.
Er erstatte sofort Anzeige bei der Polizei, deren Polizeiposten in der Nähe war.

Am nächsten Tag erhielten wir eine Vorladung bei der Polizei, die erklärte uns, dass der Unfall wie von uns nicht gewesen sein kann.
Ich fragte ihn wieso eigentlich nicht und er Antwortete, wie sollte der Unfallgegner die Motorhaube auf der Oberseite eindrücken und verkratzen.
Ich erklärte im wie der BMW auf dem hohen Gehweg geparkt war, der Polizist stimmte mir zu, dass der Randstein und somit der Gehweg, mehr als die doppelte normale Höhe an dieser Stelle hat.
Beim Aufprall des PKW, wurde der BMW nach unten gedrückt und der Unfall PKW rutschte dabei auf die Motorhaube.

2 Tage später bekamen wir wieder eine Vorladung.
Der Polizist wollte wissen, wo in etwa der erste Kontakt des Unfallverursachenden PKW, an der hinteren Stoßstange war,
wir sagten von der Mitte ausgesehen leicht Rechts und der PKW müsste auch an der Unterseite einen Schaden und Lackspuren vom BMW haben.

Der Polizist schaute in seinen Fotos nach und bestätigte die Beschädigung am Unfallverursachenden PKW.

Es folgte eine Vorladung bei Gericht, da der Unfallverursacher und seine Frau die Tat nicht zugegeben hat.
Am Morgen des Gerichtstermins kam ein Eiltelegramm, dass der Gerichtstermin nicht stattfindet.
Ich rief bei der Polizei an und fragte, ob sie den Grund der Absage kennen, der Polizist welcher unser Aussage entgegen nahm meinte zu mir, der Unfallgegner wäre am frühen Morgen nochmals bei ihnen gewesen und hätte die Tat jetzt zugegeben, daraufhin wurde das Gericht verständigt und an Geschädigten und Zeugen ging ein Telegramm, dass die Gerichtsverhandlung nicht stattfindet.

So war das damals, die Polizei konnte sich zuerst den Unfallhergang nicht erklären und meinte der BMW Fahrer hätte nachträglich den Schaden manipuliert, erst nach einer erneuten Rückfrag war klar, warum der hohe Schaden zustande kam und der Unfallgegner leugnete noch einen Tag vor dem Gerichtstermin seine Tat, obwohl alle Beweise und die Personenbeschreibungen des älteren Ehepaar, incl. Kleidung und Mützen gegen ihn spach.

Drücke dir mal beide Daumen, dass es bei dir auch eine gute Lösung für Dich gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Karl
 
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