DPF, PM-Stufen, Rußfilterproblematik - Gedankenaustausch

Diskutiere DPF, PM-Stufen, Rußfilterproblematik - Gedankenaustausch im Recht & Ordnung Forum im Bereich Allgemeine Themen; Hallo, vorweg: Ökologisch halte ich von der ganzen Feinstaubdiskussion wenig, aber wenn denn Gesetze und Regelungen diesen Unsinn...
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Murdock

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Hallo,

vorweg: Ökologisch halte ich von der ganzen Feinstaubdiskussion wenig, aber wenn denn Gesetze und Regelungen diesen Unsinn manifestieren, muß man sich notfalls anpassen und ich möchte mich zunächst einmal rechtzeitig informieren, was da wie abläuft. Es wird ja letztendes Plaketten geben, die die PM (Partikelminderungsstufe) angeben und vielleicht Fahrverbotszonen, die bestimmt PMs aussperren.

Interessant ist diese Seite

4. Was bedeuten die verschiedenen PM-Stufen im Lieferprogramm?

Mit der neuen Anlage XXVI zur StVZO wurden so genannte Partikel- Minderungsstufen (PM-Stufen) für besonders partikelreduzierte Fahrzeuge eingeführt. Voraussetzung für die Zuteilung einer PM-Stufe ist der Nachweis einer mindestens 30%igen Reduktion der Partikelemission sowie zusätzlich die Einhaltung des jeweils nächst höheren Euronorm-Partikelgrenzwerts durch das Nachrüstsystem. Die PM-Stufe wird in die Fahrzeugpapiere eingetragen und dient als Grundlage für die geplante steuerliche Förderung und die geplante Zuteilung einer Plakette.

Die Stufe PM 1 ist für Euro 1- und Euro 2-PKW sowie für „schwere“ PKW mit der Einstufung 98/69/II A oder III A vorgesehen. Nach Umrüstung müssen die Fahrzeuge den Partikelgrenzwert der Euro-3-Norm von 50 mg/km einhalten.

Die Stufe PM 2 ist für Euro 3-PKW sowie für „schwere“ PKW mit der Einstufung 98/69/IIB oder IIIB vorgesehen. Nach Umrüstung müssen die Fahrzeuge den Partikelgrenzwert der Euro-4-Norm von 25 mg/km einhalten.

Die Stufe PM 3 ist für Euro 4-PKW sowie für „schwere“ PKW mit der Einstufung 98/69/IIB sowie IIIB vorgesehen. Nach Umrüstung müssen die Fahrzeuge den halbierten Partikelgrenzwert der Euro-4-Norm von 12,5 mg/km einhalten.
Also das sieht mir doch recht seltsam aus, das hieße, das bestimmte Fahrzeuge nur aufgrund ihrer Euro Einstufung eine PM Stufe erreichen. Der normale 3BG Passat mit Euro 4 wäre dann sofort ein PM 2! Ich selber habe dank TT5 und V6 nur Euro 3 und käme
zunächst dennoch auf PM 1! Würde ich den DPF nachrüsten käme ich auf PM 2, das selbe wie ein ungefilterter Euro 4 Passat hat. Der käme nach der Umrüstung in die PM 3.

Die meisten von Euch haben also schon PM 2! Aus dieser Regelung wird deutlich, was eventuell passieren wird. Die werden Fahrverbotszonen machen für alle, die keine PM Stufe haben. Damit treffen sie alle alten Fahrzeuge bis Euro 2 ohne Filter, die sie zum Umrüsten nötigen. Damit hätten sie was gegen den Feinstaub getan aber nur die alten "Stinker" getroffen. Ich glaube, mehr wird es wohl nicht werden. Dann wird die Sache im Sande verlaufen wie damals mit den SMOG Fahrverbotszonen, weil es keine Reduktion bringt.

Wenn Sie eine Sperre verhängen würden, die nur PM2-PM3 fahren ließe, dann käme es zu der kuriosen Situation, daß Euro 2 Autos mit DPF nicht fahren dürften, dafür aber Euro 4 Autos ohne Filter. Das wäre ziemlich ulkig, aber denkbar ist alles.

Wenn die Diskussion und Problematik so bleibt, ist die Nachrüstung allerdings vorm Verkauf angeraten. Die Kosten für die Nachrüstung könnten niedriger ausfallen, als die erzielte Wertsteigerung.

Zu den Kosten: Für meinen AKN V6 TDI 150 PS 2WD habe ich mal recherchiert, da gibt es z.B. den HJS DPF-Filter, der als neuer Kat reinkommt (ab 80 Tkm ist Kataustausch beim Umbau eh Pflicht!). Der kostet mit Mwst laut Liste 650 EUR. Für den Einbau muß man denke ich 50 EUR rechnen, wären wir also bei 700 EUR. 300 EUR kriegt man von Staat, bleiben noch 400 EUR effektive Kosten. Die kriegt man beim Verkauf locker wieder rein.

In die Röhre kucken alle mit 4Motion, da ist noch keine Nachrüstung in Sicht. Es könnte also einen empfindlichen Wertverlust beim Verkauf geben. Das sollte man sich momentan gut überlegen, sich einen Gebrauchten mit 4M zu kaufen.

Was sind Eure Gedanken zu dem Thema?

Grüße,
Heiko
 
09.08.2006
#1
A

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Hast du schon mal in So wird`s gemacht nachgelesen? Das könnte dir sicher helfen!
Peppi

Peppi

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Das schockt mich grad bissl.
Meiner ist ja leider/ZUM GLÜCK nen 4M. Ich hatte mich ja schon fast damit abgefunden
die Kosten zumindest fürs Material verdoppeln zu müssen, weil so weit ich weiß ich vorn
bis hinten 2 Rohre habe und die sich nur im Kat kurz treffen. Aber das garnix in Sicht ist... :confuse:
macht die TT5 was aus wenns um die Euro Norm geht?
 
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Murdock

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Soweit ich weiß ist es beim Passat Motorabhängig, wenn es um die Euro Norm geht. 150 PS (AKN) Euro 3, 163 PS (BDG) Euro 4. Aber was hilft das? Es geht um Partikelfilter.

Grüße,
Heiko
 
Peppi

Peppi

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Ich dacht nur, weil du geschrieben hattest das du dank V6 und TT5
nur auf Euro 3 kommen würdest. Das ich Euro 3 hab weiß ich ja. :roll:
Da bin ich ja schon zufrieden das ich, falls das je so kommen würde,
trozdem fahren dürfte. Aber vielleicht in ferner Zukunft noch mehr Steuern
zahlen müsste weil ich keinen Partikelfilter nachrüsten kann oder wie?! :confuse: :wiejetzt:
 
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Murdock

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Ah ja, so macht das auch mehr Sinn. Wobei - eigentlich macht es gar keinen Sinn.

Also, wenn ich mein Euro 3 Fahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüste, dann bekomme ich PM2, was bedeutet, daß ich nicht mehr wie 0,025 g/km Feinstaub absetze. Ein Passat, der Euro 4 erfüllt, darf von Haus aus die für die Euro 4 geltende Feinstaubobergrenze von 0,025 g/km nicht überschreiten. Beide Fahrzeuge sind also in diesem Punkt dann gleichwertig - der DPF-Euro3 entspricht beim Feinstaubausstoß dem nicht DPF-Euro 4. Trotzdem bekommt der nicht-DPF Euro 4 keine PM Plakette, weil er seinen Ausstoß nicht reduziert hat und darf bei Fahrverboten nicht fahren? Das ist aber mächtig ulkig, oder?

Grüße,
Heiko
 
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Murdock

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Na das wird ja immer bunter, ich kriege also für meinen nicht nachgerüsteten Euro3 Diesel die gelbe Plakette. Na das ist doch schonmal was. Da werden mögliche Fahrverbote lange nicht zum tragen kommen, zuerst werden die mit keiner oder roter Plakette ausgesperrt. Und wenn ich nachrüste, kriege ich sogar grün und mehr geht dann gar nicht.

Aber besonders witzig finde ich ja, daß alle Euro 4 Fahrer dann ja wohl automatisch grün bekommen und sich über eine Nachrüstung überhaupt keine Gedanken machen müssen. Das dürften wohl die meisten sein, wenn sie halbwegs neueren Datums sind. Also gibt es auch keine Lieferengpässe und die Sache wird nur so lange rausgezögert, damit vorher das große Geschäft mit der Verunsicherung gemacht wird.

Habe ich das jetzt richtig verstanden?

Auch witzig ist ja das hier:

gelb: Diesel-Pkw mit Nachrüstung entsprechend PM1 (Pkw <= 2.500 kg zGG)
grün: Diesel-Pkw mit Nachrüstung entsprechend PM1 (Pkw > 2.500 kg zGG), PM2, PM3, PM4

Zu deutsch: Die kleinen PKW mit Euro 2, die nachrüsten bekommen gelb, während die größeren Transporter, also das Gewerbe mit ebensolchen nachgerüsteten Euro 2 Fahrzeugen grün bekommt. Damit wollen sie wohl die Gewerbetreibenden friedlich stimmen.

Aber mal ehrlich: So kriegen die ihr Feinstaubproblem doch wohl kaum hin. Hätten sie ja sowieso nicht, aber in dieser Form klappt das doch nichtmal ansatzweise.

Grüße,
Heiko
 
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Murdock

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Na dann freue ich aber mal auf das erste AHA und OHO, wenn die ganzen nicht nachgerüsteten Euro 4 Rußer eine grüne Plakette bekommen und den Nachrüstern eine lange Nase machen, weil die auch nicht mehr als grün bekommen. Selbst ein Elektroauto bekommt ja nur grün. Da werden sich ein paar Leute aber zu Dreck ärgern! Naja, einen Vorteil haben sie ja: Sie müssen die je 40 EUR 2008 und 2009 nicht bezahlen. Aber ob sich das gerechnet hat...

Ein bißchen ärgere ich mich ja, daß ich kein Euro 4 habe, aber da hätte ich zum etwas jüngeren 163 PS V6 greifen müssen. Ich war aber der irrigen Ansicht, daß alle TDI mit Automatik nicht mehr als Euro 3 hätten. Bei Ford (Mondeo) ist das nämlich so. Bei denen werden die Diesel-Automaten immer noch NEU als Euro 3 verkauft. Und für die gibts glaube ich noch nichtmal eine Nachrüstung. Tja, Ford - die tun was... oder doch nicht? :)

Grüße,
Heiko
 
KorK

KorK

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Hey,

gibt es zu diesem Thema was neues? Seit neustem ist das nämlich wieder voll aktuell und diese Förderung von bis zu 330€ oder so macht nen DPF immer atraktiver... Und wie ist das mit der KFZ-Steuerermäßigung? Irgendwie blicke ich da nicht ganz durch...
 
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multicore

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Steuerliche Förderung - Staat gibt Geld für Diesel-Rußfilter

Steuerliche Förderung - Staat gibt Geld für Diesel-Rußfilter

nach der Einigung der Umweltminister Ende Oktober haben sich gestern auch die Landesfinanzminister mit dem Bundesfinanzminister mehrheitlich auf eine Steuerförderung für die Nachrüstung von Diesel-Partikelfiltern geeinigt.

Die Förderung im Überblick:

* Start: rückwirkend ab 01. Januar 2006 - neu
* Laufzeit: bis 31.12.2009
* Einmalförderung in Höhe von € 330,--
* Malus: wer nicht nachrüstet zahlt eine zusätzliche Kfz-Steuer von € 1,20 / 100 ccm Hubraum für die Jahre 2007 bis 2010 - neu
* Entscheidung im Bundesrat: 15. Dezember 2006

Grüsse
multicore
 
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Murdock

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Also, zunächst ml ist das mit der Förderung wohl beschlossen und auch mit einigen Fahrverboten:

Am Freitag den 27.10.2006 beschloss die Umweltministerkonferenz (Minister vom Bund und den Ländern), wer sein Auto mit dem rund 600 Euro teuren Filter nachrüstet, soll bei der Kfz-Steuer 330 Euro Nachlass bekommen. Für München gilt: Ab 1.10.2007 dürfen Autos nur noch innerhalb des mittleren Ringes fahren, wenn sie mindestens die Euro 2 Norm erfüllen. Ab 1.10.2008 nur noch, wenn sie mindestens die Euro 3 Norm erfüllen. Für Dieselmotoren heisst das, dass sie D3 oder besser erfüllen müssen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Partikelfilter

Das ist die eine Seite - der Nutzen für die, die Nachrüsten. Die, die nicht nachrüsten, zahlen dann in Zukunft 1,60 EUR mehr pro angefangenen 100 ccm im Jahr, bei einem 1.9er sind das gerade mal 30 EUR.

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/politik_verkehr/330_euro_foerderung_fuer_partikelfilter.130547.htm

Fazit: Von Fahrverboten sind Euro 3-4 Fahrer nicht betroffen
Die Nachrüstung lohnt erst beim Wiederverkauf
Ein möglicher Seiteneffekt der Förderung: Wenn jemandem der Kat kaputt geht und es gibt für dieses Fahrzeug eine DPF Lösung, die den Kat durch einen DPF-Kat ersetzt, dann kann man bei der Reperatur viel Geld sparen.

In dem Zusammenhang wichtig zu wissen: Ab 80.000 km muß zwingend bei der Umrüstung der Kat erneuert werden. Nachrüstsysteme mit Zusatzfilter werden dann doppelt so teuer.

Ich warte weiter ab, da ich weder von Fahrverboten, noch von einem kaputten Kat betroffen bin. Die DPF können nur billiger und ausgereifter werden.

Grüße,
Heiko
 
Passat19TDI

Passat19TDI

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Hallo!

Ich blicke bei der ganzen Plakettenverordnung irgendwie nicht durch.
Deshalb wollte ich mal fragen ob ich mein 3b 1.9TDI Euro2 nun umrüsten muss oder nicht, und wenn ich ihn umrüste welche vorteile habe ich und gibt es irgendwelche Vörderungen vom Staat?
Ich wohne in München und bin deshalb sehr oft mit dem Auto in der Innenstadt unterwegs.
 
C

c6-individual

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Hallo!

Ich blicke bei der ganzen Plakettenverordnung irgendwie nicht durch.
Deshalb wollte ich mal fragen ob ich mein 3b 1.9TDI Euro2 nun umrüsten muss oder nicht, und wenn ich ihn umrüste welche vorteile habe ich und gibt es irgendwelche Vörderungen vom Staat?
Ich wohne in München und bin deshalb sehr oft mit dem Auto in der Innenstadt unterwegs.
Das steht direkt über Deinem Beitrag:

Die, die nicht nachrüsten, zahlen dann in Zukunft 1,60 EUR mehr pro angefangenen 100 ccm im Jahr, bei einem 1.9er sind das gerade mal 30 EUR.

http://www.auto-motor-und-sport.de/news ... 130547.htm

Fazit: Von Fahrverboten sind Euro 3-4 Fahrer nicht betroffen
Die Nachrüstung lohnt erst beim Wiederverkauf
Ein möglicher Seiteneffekt der Förderung: Wenn jemandem der Kat kaputt geht und es gibt für dieses Fahrzeug eine DPF Lösung, die den Kat durch einen DPF-Kat ersetzt, dann kann man bei der Reperatur viel Geld sparen.

In dem Zusammenhang wichtig zu wissen: Ab 80.000 km muß zwingend bei der Umrüstung der Kat erneuert werden. Nachrüstsysteme mit Zusatzfilter werden dann doppelt so teuer.
 
M

Murdock

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Ist schon nicht mehr ganz aktuell, die haben die Strafgebühr auf 1,20 EUR pro 100 ccm gesenkt:

http://www.n-tv.de/739131.html

Das bedeutet:

1.9er: 22,80 EUR im Jahr
2.5er: 30,00 EUR im Jahr

Grüße,
Heiko
 
H

Highliner3BG

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Diese ganze Fahrverbotsdebatte ist für mich reiner Schwachsinn!!!! Damit würd das Problem nicht behoben!
Klar ist, dass Feinstaub schädlich ist, aber das jetzt allein auf die Autos und da vorallem auf die Diesel zu schieben, ist sowas von idiotisch.
Hier mal ein paar Beispiele, wo überall Feinstaub entsteht:
- beim Bremsen (egal ob Diesel oder Benziner)
- Reifenabrieb
- Ein Laster, der z.B. Sand abkippt
- beim Rauchen
- beim Kuppel (Kupplungsabrieb)
- Holzöfen
- Industrie
- auch Beziner verursachen Feinstaub

Außerdem wird Feinstaub ja nicht nur in den Städten produziert, sondern auch von Fabriken und Autos ausserhalb der Städte und dann je nach Wind in die Städte hineingeweht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sich die Feinstaubwerte in den Städten bessern werden, wenn es die Fahrverbote gibt.

Einerseits macht sich die Politik für die Senkung CO2-Werte stark, aber andererseits werden die Dieselfahrer als Buhmänner an den Pranger gestellt. Dabei erzeugt ein Dieselfahrzeug min. 1/3 weniger CO2 als ein Beziner.

Dann setzt sich die Politik für mehr Biokraftstoff ein, obwohl der zu einem Mehrverbrauch führt und nicht so sauber verbrannt wird --> mehr Feinstaub.

Naja und als ersten wird natürlich dem kleinen Autofahrer die Nachrüstung eines Partikelfilters aufgedrängt. Dabei wäre das wohl bei Bussen, Dieselloks oder LKWs, die ja den ganzen Tag fahren viel effektiver oder gar eine Umrüstung auf Gas oder ähnliches. Denn wer kennt die schwarzen Rußwolken nicht, die Busse/Loks/LKWs beim anfahren rausblasen...

Und die Filter sind auch nicht das Allerheilmittel.
1. filtern sie nicht alle Partikel raus (Nachrüstfilter sogar nur ca. 60%)
2. erhöht sich der Verbrauch (VW, Audi, Mercedes geben ca. 0,5L Mehrverbrauch an bei Fahrzeugen mit DPF --> mehr CO2)
3. die Partikel werden durch den Filter nur noch mehr zerkleinert und können dadurch noch weiter in unseren Körper geraten.

Dann gibt es ja noch diese Klausel, dass der Kat bei Fahrzeugen, die einen Filter nachrüsten wollen nicht älter als 5Jahre oder 80.000km sein darf.
Was soll dieser Schwachsinn? Meinen die, dass der Kat nach 5 Jahren/ 80TKM etwa defekt ist? Dann müssten aber ALLE Autos nach 5 Jahren/80TKM ihre Kats wechseln lassen.

So das musste ich jetzt mal dazu ablassen.
Ich will damit nicht sagen, dass ich gegen einen Verbesserung der Luft bin, aber wenn, dann sollte das Problem vom Grund her mit ALLEN Bereichen betrachten und nicht nur auf Teilbereiche (nur Autos, nur Diesel).
Außerdem sollte es nicht immer zu Lasten des kleinen Mannes gehen und die großen Konzerne oder Einflusspersonen können wieder machen was sie wollen.

Ich persönlich finde die Lösung von Audi viel besser als die DPF. Audi aht ein System entwickelt, bei dem die Zylinder mit einem Laser bearbeitet werden, sodass erst gar kein Feinstaub entsteht.

So ich bitte um Kommentare :D

PS: ich habe mal gelesen, dass 3 Zigaretten in einem Raum mehr Feinstaub produzieren, als ein Diesel ohne DPF der 30min. läuft :top:

Ich bin doch jetzt wieder der angeschissene: wenn ich jetzt nicht umrüste, spare ich Geld und muss nur die Strafsteuer zahlen, spare aber auch noch beim Verbrauch. Aber was ist, wenn den Wagen in 5 Jahren verkaufe? Dann nimmt mir den ohne DPF vielleicht keiner mehr ab oder nur mit viel Nachlass und wenn ich den Filter dann nachrüste, würd auch ein neuer Kat fällig --> viel teurer
 
M

Murdock

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Hier mal ein paar Beispiele, wo überall Feinstaub entsteht:
- beim Bremsen (egal ob Diesel oder Benziner)
- Reifenabrieb
- Ein Laster, der z.B. Sand abkippt
- beim Rauchen
- beim Kuppel (Kupplungsabrieb)
- Holzöfen
- Industrie
- auch Beziner verursachen Feinstaub
Das wichtigste hast Du vergessen:

- Blütenpollen

Ansonsten hier mal eine Statistik über die Herkunft des Feinstaubs in München:

http://www.stmugv.bayern.de/de/luft/feinst/emiss.htm

Stelle einen Feinstaubdetektor im Frühjahr neben ein Rapsfeld und Du wirst sehen, daß nichtmal Mutter Natur sich an EU-Feinstaubrichtlinien hält. :rofl:

PS: ich habe mal gelesen, dass 3 Zigaretten in einem Raum mehr Feinstaub produzieren, als ein Diesel ohne DPF der 30min. läuft :top:
Ich mußte letztens da mal lachen. Da war eine Ökotante im Fernsehen und es ging ums Rauchverbot. Und da hat die doch tatsächlich als Argument gebracht, daß wenn in einem Raum soundsoviel geraucht wird, daß das dem Feinstaubausstoß von einem Dieselfahrzeug entsprechen würde. So nach dem Motto: Die Feinstaubbelastung durch die Dieselfahrzeuge ist schon zuviel, aber durch die Zigaretten wird noch viel mehr produziert - ergo - Rauchverbot.

Die sind doch alle nur noch behämmert.

Das mit dem Wertverlust durch fehlende Umrüstung habe ich mir bei einem späteren Verkauf so überlegt. Ich lasse mir ein Angebot machen, was so eine Umrüstung kosten würde. Somit habe ich einen Betrag X. Ich lege bei meiner Preisvorstellung zugrunde, daß ich so einen Filter eingebaut habe und inseriere ihn entsprechend. Wenn dann Interessenten fragen, sage ich denen: Der Filter kommt noch ganz neu rein, das kostet Summe X. Falls sie es möchten, lasse ich das bleiben und wir ziehen X vom Preis ab.

Damit überlasse ich die Sache mal komplett dem Käufer.

Grüße,
Heiko
 
C

checkar

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Um dieses Thema mal wieder hoch zu holen, da ja eigentlich jeder davon betroffen ist der einen Diesel sein eigen nennt, würde mich mal interessieren wer sich alles düfür entscheidet und wer nicht.
Ich meine, die 30€ im Jahr mehr stören mich eigentlich garnicht, ich würde es gut finden wenn man eine Steuerbegünstigung bekommt wenn man sich so ein Teil drunter baut, aber nur die bis zu 330€ bringen einem nicht wirklich viel.

E sei denn man hat halt Probleme mit dem Kat und brauch einen neuen, wenn die das so auch durch lassen.
Ich bleibe bei meinem normalen Kat, ich brauche das Teil nicht.
Die sollen lieber erstmal wo anderst anfangen diesen Wert zu senken und nicht immer und immer wieder was neues für die immer mehr geplagten Autofahrer zu suchen.

Wo anderst stört das keinen Menschen und das ganze Zeug kommt eh zu uns von anderen Ländern, da bleibt das doch egal ob man so ein Teil drunter hat, viel ändern tut sich da eh nicht.
 
Freakazoid

Freakazoid

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Ich bräuchte erstmal eh nen neuen Kat..da der alte max 80tkm gelaufen sein darf...+ den DPF komm ich auf über 1000€..und bei 30€ mehr im Jahr kann sich jeder selber ausrechnen wie lange ich noch fahren müsste bis sich das lohnen tät..und bei fast 300t auf der Uhr ist nich gesagt das ich das jemals erreichen werde...

Und wenn die die Städte sperren...MIR EGAL...inne Stadt is eh nix los...und parken kannste da auch net...obwohl...bei Fahrverboten hat sich dieses Problem wohl auch erledigt :rofl:
 
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DPF, PM-Stufen, Rußfilterproblematik - Gedankenaustausch

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pm1 dpf 05

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PM stufen

,

Minderungsstufe pm1

,
PM-Stufen
, pm2 auf pm3 nachrüsten

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