Deutsche Politiker und ihre "Auto"forderungen :-(

Diskutiere Deutsche Politiker und ihre "Auto"forderungen :-( im Off Topic Forum im Bereich Sonstiges; "Künast fordert: Kauft japanische Autos! Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat die Deutschen ausdrücklich zum Kauf von umweltfreundlichen...
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Scholly

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"Künast fordert: Kauft japanische Autos!

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat die Deutschen ausdrücklich zum Kauf von umweltfreundlichen japanischen Autos aufgerufen. Solange die deutsche Industrie beim Klimaschutz nicht umsteuere, könne sie nur raten: "Leute, kauft Hybrid-Autos von Toyota!", sagte Künast der "Financial Times Deutschland" vom Montag.
Technologie made in Germany
Die Hybrid-Technik sei von Bosch entwickelt worden, doch die deutschen Autohersteller hätten sie ignoriert. Hybridmotoren können mit mehreren Kraftstoffen betrieben werden, beispielsweise sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas und gelten als umweltfreundlicher.
Umweltampel ist müßig
Den Vorstoß von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee
(SPD), Autos je nach Schadstoffausstoß mit einer grünen oder roten Ampel zu kennzeichnen, bezeichnete Künast als müßig, solange die deutschen Hersteller nicht die richtigen Fahrzeuge lieferten. "Es ist ja schön, wenn es eine solche Ampel gibt, aber in Deutschland werden kaum Autos produziert, die eine grüne Ampel verdienen", sagte Künast dem Blatt weiter. Die deutschen Hersteller müssten aber nicht nur mehr umweltfreundliche Autos herstellen, sondern auch dafür sorgen, dass diese in der Werbung und auf Messen erkennbar werden."

Meine Meinung dazu:
Sehr geehrte Frau Künast. Danke für diesen Wahnsinnsvorschlag und großen Respekt davor, wie Sie sich für die deutsche Wirtschaft einsetzen. Ihr Engagement bezüglich Schaffung neuer Arbeitsplätze und der aberwitzige Ausguß Ihrer geistreichen Politik wird den Innovationsstandort Deutschland noch richtig weit vorran bringen. Ich bin zu tiefst beeindruckt, mit welcher Durchschlagskraft und Überzeugung Sie Ihren Job machen. Statt politische / gesetzliche Regelungen zu erarbeiten (ohja, da steckt das Wort Arbeit drin :!: ), raten Sie allen Ernstes, deutsche Autos zu boykottieren - das sagt sehr viel über Ihre Loyalität zum Industriestandort Deutschland aus - Respekt. In der Hoffnung und froher Erwartung ob mehr solcher Geistesblitze wünsche ich Ihnen noch weitere Legislaturperioden in Ihrem Amt - GUTE NACHT IHR DEUTSCHEN STARPOLITIKER. :eek:hmygod: :eek:hmygod: :eek:hmygod:
PS: Solch eine Aussage im italienischen Parlarment und Sie könnten sich ruck zuck aus Ihrer Heimat verabschieden.

Sorry, auch wenns wieder für Diskussionsstoff sorgen sollte - das musste ich loswerden.
 
12.02.2007
#1
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FRITZ

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Da hat der Scholly vollkommen Recht!!
 
rennic

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Mein Beitrag zum Kilmaschutz wird in spätestens 4 Jahren ein R36 :)

Viel sinnvoller wäre es mal den Amis beizubringen was Umweltschutz überhaupt ist. Wir in Deutschland sind doch nun wirklich schon vorbildlich durch die ganzen Gesetze und Richtlinien. Wer hat denn das Kyoto-Protokoll noch nicht ratifiziert?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll
 
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Rodriguez

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ist schon richtig, daß die deutsche wirtschaft da etwas verschlafen hat in Sachen Hybrid (siehe Prius). Aber ich denke daß das auch daran liegt, daß der Wirtschft in gewissen Dingen zuviel zugestanden wurde.

bsp: CO2/100km Freiwillige selbstverpflichtung.... haha... gestiegen sind die Werte. Jetzt macht die EU druck, es wird kurz gemosert, und ne Woche später erklärt die Industrie, es sein alles halb so schlimm und es wäre kein Problem die Werte zu erfüllen... na also

ICh fand die Idee mit den CO2- Zertifikaten für autos nicht schlecht. Also daß z.B. nen W8 der 180 g/100km ausspuckt ein Zertifikat von nem Passat Bluemotion kauft, der nur 130 g/100km benötigt (also natürlich nicht die Privatpersonen, sondern der Konzern oder so)
Umwelttechnisch noch besser wäre allerdings ein echtes Kilometerbezogenes CO2-Zertifikat (wie in der Industrie) für jeden Individuell. Nur so können Langstreckenfahrer dazu verleitet werden, auf CO2günstige Fahrzeuge umzusteigen und nicht mit der S-Klasse AMG-Kompressor jeden Tag alleine von Berlin nach Nürnberg zu fahren. (Au weia... ich glaub, ich mach mich in nem Automobilforum unbeliebt :( )

Generell geb ich aber Scholly recht, daß diese Aussagen absolut fehl am Platz sind, da sie dem Standort Deutschland nicht guttun.
Und ich geb auch rennic recht, daß die Amerikaner das Letzte sind, was den Umgang mit der Natur (und der Welt) angeht. Dagegen können wir (EU) allerdings nichts machen und müssen daher auch sehen, daß wir es so gut machen wie wir können und nicht einfach nur besser als der schlechteste (die Amis)...

meine Meinung
 
Björn

Björn

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warum denn geschlafen? firmen wie BMW zum beispiel haben den wasserstoffmotor doch schon seit etlichen jahren in der schublade liegen, bringen den nur nicht in serie wegen den ölkonzernen etc.

ja ja und mit der geschwindigkeitsbegrenzung ist ja auch der kracher schlecht hin.
in tv kam ein bericht darüber. das würde bedeuten wenn die autos eh nur noch max 120km/h fahren dürften könnten die ganzen motoren alle mit wesentlich geringerem hubraum gebaut werden. die würde bedeutend as die bremsanlage und dasn ganze drumgherum auch wesentlich kleiner dimensioniert werden könnte.
der haupt arbgumentierungspunkt ist ja das die unfallrate bei geringeren geschwindigkeiten nicht so hoch sei bzw die todesfolge bei unfällen runter gehen würde. dagegen spricht aber der ADAC der sagt das bei geschwindigkeit von 120km/h diese monotonen fahrgeräusche eher zum einschlafen führen würden als sonst was.
außerdem würde ich mal gerne einen politiker sehen der in soner "sparlimo" gefahren wird und seinen dringenden termin mit 120 noch versucht zu bekommen :clap: :clap: :clap:

der notarzt der mit 120 so schnell wie möglich zum einsatzort kommt und die polizei die eine verfolgungsjagt mit 120 bewerkstelligt.

naja politiker halt irgenwie muessen die ja auch die zeit irgendwie bis zum feierabend verbringen
 
M

Murdock

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Zum Thema CO2 Ausstoß ein interessanter Sachverhalt:

Es ist ja neuerdings gewollt, daß wir alle Partikelfilter einbauen - wegen der Umwelt und dem Feinstaub. Nun haben aber Untersuchungen gezeigt, daß nach durch die Benutzung dieser Filter der CO2 Ausstoß steigt! Hängt wahrscheinlich mit dem Verbrauch zusammen, der ja auch etwas steigen kann mit Filter.

Ergo schadet man mit DPF der Umwelt, weil man den CO2 Ausstoß erhöht. Also mir kommt sowas nicht ans Auto. Der Umwelt zuliebe! :D

Grüße,
Heiko
 
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SieMone

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Ich trage mit meinem Gasauto genug zur CO2 Reduzierung bei :D

und mach das mit dem Golf alles wieder kaputt :rofl:
 
rennic

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Na wenigstens hat VW mit den Blue Motion Modellen sein (Umwelt-)Gewissen beruhigt. Der Passat kommt in der aktuellen Debatte ja wie gerufen. Ich finde zwar den Verbrauch okay, aber so ein Motor in dem schweren Auto? Nicht mein Geschmack. Die eierlegende Wollmilchsau, die wenig verbraucht, gute Motorleistungen bietet und geringe Abgaswerte liefert, wurde noch nicht gebaut. Hat auch nicht wirklich jemand Interesse daran.
 
black 3bg

black 3bg

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@Murdock: Der Partikelfilter trägt aber zu mehr Gesundheit bei. Ich weiß was es heißt, wenn Die Lungen mit Staub und Allergenen überlastet sind. Allein die Untersuchungen sind nicht grad schön. Bin seit längerem deswegen Arbeitsunfähig. In meiner Kindheit gab es noch keine so fein staubenden Diesel. Die Stadtkinder von Heute sind die Patienten von morgen. Das wäre für mich ein Grund für nen DPF, ist aus meiner Sicht viel zu gering gefördert.
Durch den steigenden Marktanteil der TDI und Comonrails hat sich die Luftbelastung im Gegensatz zum Benziner erhöht, daher sind die Hersteller und der Staat gefragt, denn es gibt ja ein Recht auf körperliche Unversehrtheit, weswegen es ja auch TÜV-Prüfungen an KFZ, Aufzügen, Dampfkesseln usw. gibt. Warum sollen dass immer die Autofahrer allein ausbaden. Wer hat die Dinger denn entwickelt? Dieselfahrer sind keine schlechten Menschen.

@all: In der Aussage von Frau Kynast, die selten dämlich gewählt ist, steckt etwas Warheit. Im Moment fehlt die Nachfrage, d.h. Marktanteil dieser Antriebe, als dass es sich Deutsche Unternehmen leisten können diese Fahrzeuge in den Vordergrung zu rücken. Lasst die Japsen und ein paar Deutsche probieren, wenns für richtige Autos ;-) reif ist, wird auch VW was anbieten. Würde aber Heute keiner Kaufen.
 
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Murdock

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@black_3bg

Früher gab es Wirbelkammerdiesel. Die haben den Ruß viel gröber rausgepustet. Die Partikel waren viel zu groß, um gesundheitliche Probleme zu verursachen, habe ich des öfteren gelesen. Erst die neueren Diesel erzeugen viel feineren Staub, den die Lunge schädigt. Mit DPF gibt es noch viel feineren Staub. Der geht dann direkt ins Blut.

Ansonsten hat mal jemand ermittelt, daß wenn man gleich in alle Autos einen DPF einbauen würde, dann würde die Feinstaubbelastung um 5% zurückgehen. 5%!

Steht auf Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub-Plakette

"Angemessenheit: Eine Veröffentlichung der VDI-Nachrichten besagt, dass bei Nachrüstung aller KFZ in Deutschland der gesamte Feinstaubanteil nur um ca. 5 % zurückginge."

Bedenke bitte auch, das die Produktion von DPF zusätzlich die Umwelt schädigt, denn dazu braucht man Energie. Und irgendwann muß der Filter entsorgt werden, die Umwelt sagt vielen Dank.

Damit wir uns richtig verstehen. Natürlich haben wir ein Feinstaubproblem in den Städten. Aber der ist zum größten Teil auf die Industrieanlagen zurückzuführen. Alleine schon der steigende Anteil von Holzfeueranlagen (Kamine) in privaten Wohnungen erhöht den Anteil momentan massiv. Da muß man doch zuerst ansetzen, eh man sich um die letzten 5% kümmert.

Interessant auch folgende, wenn auch unstimmige Untersuchung

Italienische Wissenschaftler vom nationalen Krebsinstitut in Mailand verglichen 2004 die Feinstaubbelastung eines abgasreduzierten Diesel-Pkws im Leerlauf mit der Belastung durch Zigarettenrauch. Die Forscher betrieben in einer Garage mit 60m³ Rauminhalt zunächst eine halbe Stunde lang bei geschlossenen Türen und Fenstern einen Ford Mondeo Turbodiesel im Leerlauf und bestimmten währenddessen die Partikelkonzentration. Anschließend wurde die Garage vier Stunden lang gründlich gelüftet und das Experiment mit drei Zigaretten wiederholt, die innerhalb von 30 Minuten abgebrannt wurden. Die Feinstaubbelastung lag im PKW-Experiment bei 36 (PM10), 28 (PM2.5), und 14 (PM1) µg/m³, im Zigaretten-Experiment bei 343 (PM10), 319 (PM2.5), und 168 (PM1) µg/m³. Der europäische Immissionsgrenzwert beträgt 40 µg/m³. Ihre Untersuchung, so das Fazit der Wissenschaftler, belege den dringenden Bedarf, in allen geschlossenen öffentlichen Räumen und Arbeitsstätten ein Rauchverbot zu verhängen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub

Man beachte aber, was danach steht. Trotzdem macht diese Untersuchung eines deutlich. Die Feinstaubbelastung von Fahrzeugen ist vergleichbar mit der Nikotinbelastung durch Raucher. Diese Größenordnung sollte einem schon zu denken geben.

Grüße,
Heiko
 
Steff

Steff

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Heute ist Fr. K. bei Sabine Cristiansen. Auch eingeladen als Studiogast ist Andy Füllborn, den ein oder anderen sicher bekannt aus Tuning TV oder auch von seinen XS Treffen in Dresden.

Wird sicher interessant werden!
 
S

Scholly

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Künast-Unwort des Jahres: "PRÄRIEGRASTECHNIK" :rofl: :rofl: :rofl: . Frauen fahren besser.... Bus & Bahn. Tiefensee & der Porsche Manager waren ok und auch insich schlüssig. Andreas F. sollte weiter die XS-Nacht organisieren, das kann er bedeutend besser, als im TV über Klimaprobleme reden :wink: .
 
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ditz

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History Repeating: Die Geschichte zeigt, dass man die Autoindustrie zwingen muss ihre Technik auch in die Autos einzubauen. Beispiel Katalysator in den 1980ern.
Was soll man tun? Etwa: „Bitte, bitte liebe Autoindustrie, gebt uns doch eine sauberes Auto *bettelbettelbettel*. Na, da kannste lange warten!
Dass deutsche Hersteller nicht in der Lage sind im großen Stil klimaschonende Motoren zu entwickeln und auch zu produzieren, behauptet kein Mensch; ganz im Gegenteil! Nur: Sie tun´s einfach nicht wirklich.
Da wird lediglich halbherzig herumgedoktert (bei VW gab´s mal in den 80ern Formel E, erinnert ihr euch? Ist sang und klanglos wieder eingeschlafen), denn schließlich gilt es die wirtschaftlichen Interessen der Ölindustrie zu wahren, die bekanntlich mit denen der Autoindustrie eng verwoben sind!

Zugegeben: Frau Künast hat hier sehr drastische Mittel eingesetzt. Aber offensichtlich braucht die Autoindustrie ein paar saftige Watschen, denn die schlafen ja noch nicht mal sondern stehen der Sache sehenden Auges gegenüber! Ein evtl. Arbeitsplatzabbau ist nicht Schuld der Künast! Das ist selbst gemacht. Inwieweit allerdings deren Aufruf japanische Hybridautos zu präferieren von Nutzen ist, ist schon fraglich. Dass Politiker aller Couleur sich aber jetzt echauffieren und Frau Künast als Nestbeschmutzer beschimpfen ist halt typisch Politiker und obendrein Pharisäertum.

Wer jetzt als mündiger Bürger (!) hergeht und ein Hybrid-Autos kaufen möchte, weil er zumindest etwas gegen die CO2 Belastung tun will, kann das zurzeit nur bei Toyota oder Honda.
Da schauen die deutschen (andere Hersteller im Übrigen ebenso) absatztechnisch durchaus in die Röhre. Das ist höchst bedauerlich aber auch nicht Schuld der Frau Künast! Da dürfen sich die Hersteller an die eigene Nase fassen.
Zitat: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Michail Gorbatschow, Sommer 1989
 
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Scholly

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Wählst Du zufällig grün oder kennst die Frau R. persönlich? (sorry, kommt beim lesen für mich so rüber) Es ging um die Aussage im allgemeinen - als ehem. Ministerin so eine Aussage zu treffen - kontra deutsche Unternehmen.
Ich hoffe für Dich (als mündigen Bürger (!)), das Du Dir einen Toyota zulegen wirst und Deinen Umweltbeitrag leistest. So ein Blödsinn, Autokauf ist zu mindestens 50% emotional...
 
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ditz

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Wählst Du zufällig grün oder kennst die Frau R. persönlich?
Ich wähle nicht zufällig sondern mit Absicht! Du nicht?
Leider muss ich Dich enttäuschen: Ich kenne weder Frau R. (Wer soll denn das sein?) noch Frau K. oder sonstige aktuelle oder ehemalige Bundesminister persönlich.

(sorry, kommt beim lesen für mich so rüber)
Brauchst Dich nicht entschuldigen. Ist für mich keine Schande eine politische Meinung zu haben und zu vertreten. Außer: braun, das geht gar nicht!

Es ging um die Aussage im allgemeinen - als ehem. Ministerin so eine Aussage zu treffen - kontra deutsche Unternehmen.
Frau K. hat nicht kontra dt. Unternehmen im Allgemeinen eine Aussage getroffen sonder speziell gegen die dt. Automobilindustrie und zu deren nicht vorhandenen Willen schadstoffarme Autos zu forcieren. Wie gesagt: Glücklich finde ich die Formulierung auch nicht, ja sogar ein stückweit fahrlässig. Doch offensichtlich brauchen die das!

Ich hoffe für Dich (als mündigen Bürger (!)), das Du Dir einen Toyota zulegen wirst und Deinen Umweltbeitrag leistest.
Hoffen ist leben im Zweifel. Ich kann Deine Zweifel zerstreuen. Wir halten zwei Autos. Den Golf haben wir jetzt gegen einen Prius getauscht und der braucht sich hinter einem Golf wahrlich nicht verstecken! Der Passat ist nächstes Jahr dran. Wenn VW dann was interessantes bietet, wird´s wieder ein VW, wenn nicht, schauen wir mal, welch' schöne Töchter andere Mütter haben.
Du siehst: Ich leiste und werde auch weiterhin meinen (wenn auch bescheidenen) Beitrag leisten. Und Du?

So ein Blödsinn, Autokauf ist zu mindestens 50% emotional...
Wer wann wo Blödsinn redet, wollen wir an dieser Stelle mal nicht weiter vertiefen. Ein bisschen mehr Rationalität und bisschen weniger Emotionen und wir hätten eine paar Probleme zumindest weniger groß. Nicht immer darauf warten, dass andere machen, mitmachen ist angesagt.

Hast Du mal heute die Zeitung gelesen? Der PSA-Konzern kündigt einen Diesel-Elktro-Hybrid für den neuen Peugeot 308 noch für das Jahr 2007 an. Geplant war der eigentlich für 2010. Es geht also doch.
Die bewegen sich wenigstens und jammern nicht, "wat Frau K. doch für ne fiese Charakter hat". :wink:
 
S

Scholly

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Ich finde es prima, wie Du aktiv Deinen Beitrag leistest - Lob & Anerkennung. Ich für meinen Teil werde mir sicherlich nicht so ein Fahrzeug zulegen. Wenn die RK die deutschen Automobilhersteller boykottieren will, schadet sie ebenso nachhaltig die gesamte Wirtschaft (Stichwort Zuliefererfirmen). Warum soll ich rational denken und handeln? Der Umwelt zu liebe? Ich trenne penibel den Müll, was kommt bei raus? Der ganze Mist kommt in eine Verbrennungsanlage. Ich trenne Glasflaschen nach Farben, was passiert? Es wird wieder gemischt. Grüner Punkt, was ist das? Hat Millionen DM vernichtet und was ist das Ergebnis? Diese sinnfreien und vorallem ergebnislosen Umweltdebatten langweilen mit der Zeit gewaltig. Und nun soll ich Autos rational fahren / kaufen, Fahrgemeinschaften gründen, auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen? Nee, beim besten Willen nicht. Sicherlich ist das egoistisch, aber mal über den Tellerrand geschaut und man stellt fest, das es in anderen Ländern so viel Nachholebedarf gibt, das diese noch Jahrzehnte brauchen, um an "unseren Standart" heranzukommen. Ist aber prima, das wir uns wenigstens in dem Punkt einig sind, das die Formulierung der RK sehr ungeschickt war. Der Autofahrer in Deutschland ist die Melkkuh der Nation, das wird leider auch in Zukunft so bleiben. Sicherlich sind wir selber Schuld, wenn wir uns das so gefallen lassen, keine Frage. In den 80zigern gab es so lustige und treffende Aufkleber wie: "Wer schützt uns vor den Umweltschützern". Fakt ist, die Politik tut sich enorm schwer, das Thema zu behandeln. Glücklicherweise kann und darf man in Deutschland noch schön über die BAB heizen, wie man es will. Mich würde es nicht wundern, wenn über kurz oder lang die rigorose 130er Beschränkung kommt, auch wenn der Tiefensee das noch dementiert. Wäre schade um diese "Erungenschaft" in Deutschland.
Wie so ein Thema doch ausarten kann... ;-).
Das Thema ist sicherlich auch unglücklich in einem Passatforum, wo sich sehr viele emotional angehauchte Autofahrer versammeln.

...alles nur :meinung:
 
D

ditz

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Ja Scholly, da hast Du wirklich Recht. Sehe ich ähnlich. Da sammelt und trennt man redlich und stellt zum Schluss fest, dass man doch vereimert wird.
Aber wir haben es in der Hand: Wahlrecht. Jaja, ich weiß, wenn man die Wahl zwischen Flitzkacke und Dünnschiss hat, fragt man sich, wo ist die Alternative? Aber: immer das Beste draus machen.

In diesem Sinne: Ich zweifle nicht, dass es gelingen wird.
 
S

Scholly

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:top: Morton.

Ich habe im Bekanntenkreis auch noch ein recht interessantes Bsp. Da wurde für mehrere 100tsd € ein Haus (mit Erdwärmegewinnung!!!) gebaut und ein entsprechendes Grundstück angeschafft - so weit alles prima. Nun wurde in den letzten 3 Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft (es wurden die Pflichtentfernungsmeter gerade so eingehalten) ein Windpark errichtet. Juhu, da kam Freund auf, als der Gutachter das fertig bebaute Grundstück mit knapp der Hälfte der Anschaffungs- Erstellungskosten taxierte. Ich kann ja mal fragen, was die Familie vom aktiven Umweltschtz hält :confuse: .
Sicherlich einer der wenigen "Einzelschicksale", trotzallem mehr als bedauerlich für die Betroffenen.

EDIT:
Um noch ein wenig Öl ins Feuer zu schütten :wink: , mal die Statistik anschauen:

"Deutschland will Vorreiter im Klimaschutz sein, doch die Dienstfahrzeuge unserer Bundespolitiker sprechen eine andere Sprache: Ihr CO2-Ausstoß liegt weit über den jetzt geforderten 130 g/km."

Top 10: Die klimaschädlichen Dienstwagen der Bundespolitiker

http://www.duh.de/uploads/media/Tabelle ... nister.pdf

"Die Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht den CO2-Ausstoß und Spritverbrauch der Dienstwagenflotte von Regierungsmitgliedern und kritisiert das „öffentliche Schaufahren“ gegen den Klimaschutz. Der Klimawandel verlangt eine „Neue Vorbildrolle der Politik". Deshalb fordert die DUH, dass das Dienstwagenprivileg von bis zu 49% Steuersubvention für klimaschädliche gewerbliche Dienstwagen fallen muss."
Quelle: www.duh.de

Wasser predigen, aber Wein trinken :flop: .
 
Thema:

Deutsche Politiker und ihre "Auto"forderungen :-(

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abgaswerte bei politiker und ihre autos

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politiker und ihre autos

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