Bekomme mein erstes Auto - Infos zur Kfz Steuer und Co.

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29.10.2015
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Hast du schon mal in So wird`s gemacht nachgelesen? Das könnte dir sicher helfen!
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Meerbock

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Ganz wichtig, grade, wenn man auf die Kohle achten muss:

Die Versicherung richtet sich zum einen nach deinem pers. Schadenfreiheitsrabatt und nach der Typstufen-Einstufung des KFZ. Bedeutet: Die typischen Anfängerautos sind meist relativ teuer, weil mit ihnen viele Schäden produziert werden. Auch flotte Kleinwagen (ich meine der Seat Leon ist so ein Beispiel) sind oft sehr teuer in der Versicherung. Hingegen sind Familienkutschen oft günstiger, obwohl sie unter Umständen mehr PS haben. Also bevor du dir was kaufst einfach mal mit der Schlüsselnummer des Fahrzeuges bei der Versicherung nachfragen.
 
MikeTNT

MikeTNT

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Kfz-Steuer:
So als grobe Anhaltspunkte bei Benzinmotoren ab Baujahr 1995, die gewisse Normen erfüllen:
Bei 1,6 Liter Motoren zahlt man ca. 108 EUR Kfz-Steuer im Jahr.
Bei 2,2 Liter Motoren zahlt man ca. 150 EUR Kfz. Steuer im Jahr.
Je nach Schadstoffklasse und Motorisierung kann es aber wesentlich teurer werden, bei Neuwagen kann es natürlich auch Vergünstigungen geben.

Was die Frage nach der Drosselung angeht: Bei manchen Fahrzeugen kann man durch Verbesserung des Abgassystems Vergünstigungen bekommen (dauert aber meist 1 - 3 Jahre, bis sich das Nachrüsten mathematisch lohnt). Zudem gibt es manchmal so Fälle, dass einem Fahrzeug bessere Abgasnormen zugeteilt werden, als im Fahrzeugbrief drinstehen. Mein Astra F wurde ab Werk mit Euro1 (entspricht E2 -> 242 EUR pro Jahr) ausgeliefert, aber man konnte den Wagen ohne Hardware-Änderungen auf D3 (108 EUR pro Jahr) umschlüsseln lassen, da Opel nachträglich bescheinigte, dass die D3-Norm erfüllt wird.

Versicherung:
Keine Ahnung, bei wieviel Prozent man als Neuling im Moment anfängt und wie schnell man herunter gestuft wird, zumal die Prozenteinstufungen inzwischen überarbeitet wurden.
Als ich vor ca. 8 Jahren einen Zweitwagen (Astra F Caravan 1.6l 72PS) auf mich angemeldet hatte, musste ich bei 140% anfangen. Da der Wagen in der ersten Jahreshälfte angemeldet wurde, wurde ich bereits zum Jahresende auf 100% herunter gestuft. In dieser kurzen Phase lag der Jahresbeitrag für die Haftpflicht bei stolzen 1000 Euro, obwohl ich kein Fahranfänger war. Auf Teilkasko und Vollkasko habe ich verzichtet. Im Folgejahr lag ich in der Region von 800 Euro/Jahr.
Hierbei sei erwähnt: Je nach gefahren Kilometern im Jahr, Stellplatz fürs Auto, Anzahl Mitfahrer, Alter der Fahrer, Führerscheinneulinge, Fahrzeugmodell etc, kann es noch teurer werden oder auch Vergünstigungen geben.
Hätte ich damals einen 5er BMW aus dem Jahr 2000 genommen, wäre mein Erstbeitrag inkl. Teilkasko "nur" in der Region von 900 Euro gewesen.
Die Wahl des Autos macht demnach sehr viel aus. Versicherung ist auch nicht gleich Versicherung. Bei meiner aktuellen Teilkasko-Versicherung bekomme ich beispielsweise sämtliche Tierschäden zum Ersatzteilneupreis erstattet und ich durfte mein Cabrio herabgestuft mitversichern, da ich der einzige Fahrer bin.

Da du vermutlich jünger als 25 bist und du noch Fahranfänger bist, darfst du dich nicht wundern, wenn du mehr als das doppelte an Versicherungsgebühren aufgebrummt bekommst.
Hätte man hohe Kosten vermeiden wollen, wäre es sinnvoll gewesen, wenn deine Verwandten die letzten Jahre einen Zweitwagen angemeldet hätten und somit bereits in den Prozenten gesunken wären. Es gibt auch die Möglichkeit, Zweiräder zu versichern und später die Prozente aufs Auto zu übernehmen (lohnt sich auch, wenn man später mal einen Zweitwagen zulegen will).

Man sollte nur nicht vergessen, sich vorher zu informieren, ob man die Prozente seiner Verwandten übernehmen darf.
In meinem Fall ist es beispielsweise ganz blöd gelaufen: Ich muss seit über 20 Jahren ein Auto als Zweitwagen (= derzeit mein Drittwagen) auf meinen Vater angemeldet lassen. Die Prozente darf ich nicht übernehmen, weil mein Vater einen Beamtentarif hat.
 
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Meerbock

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Man kann nur die Prozente übernehmen, die man theoretisch selbst hätte erarbeiten können. Also wenn du erst 19 bist und mit 18 den Führerschein hattest und jetzt einen Wagen versicherst, kannst du auch nur theoretisch ein Jahr gefahren sein. Dann könntest du dir das Jahr anrechnen lassen. Beim B17 gibt es oft noch mal Prozente. Aber junger Fahrer (das kann von 18 - sein, da gibt es Unterschiede bei Versicherungen) ist in der Regel immer teuer.

Wenn jemand dich auf einem Zweitwagen fahren lässt, zählen seine Prozente des Zweitwagens. Machst du dann einen Unfall, gehen für den jenigen die Prozente des Zweitwagens hoch. Muss man wissen, ich hätte als junger Fahrer nicht gern meinen Opa oder so mit im Boot gehabt.

Auto aussuchen, zur Versicherung gehen und Angebot machen lassen.
 
Leno

Leno

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